20150305
Hilfe. Ich bin siebzehn, holt mich hier raus!. Über älter werden und was ich in letzter Zeit sonst noch so gemacht habe.
Siebzehn
Ich bin elf Jahre alt.
Ich bin elf Jahre alt und sitze auf
einer Schaukel.
Ich bin elf Jahre alt, sitze auf
einer Schaukel und lese ein Buch.
Das Buch handelt von Jugendlichen.
Sie sind siebzehn. Ich denke.
Wenn ich mal so groß bin, dann wird
es genau so spannend wie im Buch. Mein Leben wird ein Abenteuer sein.
Ich werde ständig etwas unternehmen. Ich werde coole Kleidung
tragen, ich werde küssen, ich werde feiern, ich werde endlich die
schwierigen Lektüren mit tausenden von Seiten verstehen, ich werde
ohne meine Eltern zu fragen zu meinen Freunden fahren und einfach nur
eine kleine Nachricht am Tisch liegen lassen, auf der steht 'bin bei
Jana, komme morgen Vormittags wieder heim'. Ich werde Reisen, ich
werde immer Aufregendes erleben, und so cool sein wie die Leute in
meinem Buch. Ich werde durch Dramen gehen, aber sie werden so
tragisch sein, dass es schon wieder spannend sein wird.
Es wird anders sein.
Aufregend.
Und noch während ich so dahin
schaukle, bin ich plötzlich siebzehn.
Natürlich ist viel Zeit vergangen,
aber sie ist wie im Fluge an mir vorbei geeilt.
Ich liege auf einer harten Matratze
im Süden Brasiliens und denke an das älter werden.
Es ist viel passiert, seit ich
damals auf der Schaukel gesessen bin.
Es gibt viele Geschichten, die
wahrscheinlich nie erzählt werden, viele Dinge, die schon vergessen
sind. Und jetzt bin ich an dem Punkt, an welchem es doch eigentlich
wie im Buch sein sollte.
Tja.
Ich reise jetzt und unternehme viel
und lege meinen Eltern den Zettel mit der kleinen Nachricht 'bin mit
Paola und Adolfo im Museum, komme morgen Vormittags wieder heim' auf
den Tisch.
Aber es fühlt sich normal an, es
ist normal, und ich bin immer noch ich, das elfjährige Mädchen mit
dem Buch in der Hand, das vom Wind auf seiner Schaukel leicht
angestoßen wird.
Und nebenbei bin ich doch.
Siebzehn.
?
Seventeen is weird.
I really don't like
it.
I wanna go back and
be sixteen and young and wohoo.
Seventeen is too
old and I just can't believe that my next birthday will be my 18th
and I will be an ''adult'' then and aaaaaaaaaahhhh, nooo!!!
I know, I have to
take it as it is, because I never wanna be able to change the
terrifying fact that I'm seventeen, and I'm never gonna go back to
sixteen, even if I want.
Okay
(nononononooooo).
In fact, my
birthday was great!
I woke up and in
that moment I heard a really loud thunder.
I love love love
thunderstorms, and I didn't have to go to school because it was
raining too much and some of the on-the-street-walking-peoples-legs
had water up to the knees, so it was a small catastrophe and I stayed
and ''watched'' Harry Potter with Pa (but slept after the
first few sentences...)
At night I had a
'little' birthday party (I think, it was the biggest, I've ever had
in my life), and it was really nice.
You can see it on
the pictures.
I wore a hat
because my hair was ugly.
I'm in love with
this hat, I wanna wear it every, every second.
It's one of the
best hat's I've ever used.
♥
Pa and Adi visited
me for 10 days and we had a great time.
It's so sad that
they had to leave one day after my birthday..
You can see on the
pictures, what we've done all that time.
Things you can't
see on the pictures:
♦ We watched MANY
movies
♦ We watched the
Oscars and it was our very first time and they were so happy because
this mexican won
♦ We went to a
mexican restaurant
♦ We walked A LOT
and after that we went to a playground and saw the sunset
♦ We discussed a
lot about chicken and frozen water (and about other important topics
like that)
♦ We drove in
many taxis
♦ We didn't sleep
much
♦ We went around in the city and visited parks and markets and met Germans and Mexicans and danced in the streets Austrian and Russian (and sometimes French) national dances. And we ran down escalators that go up (which is a difficult thing to do).
And a lot more. But it are already 8 points and I really don't wanna bore you.
OOOOhh, I'm sorry, I have to write down ONE MORE (last) ninth point.
♦ We waited like the biggest groupies ever 3 hours for a boxing-champion or something like that. I hadn't slept anything at all that night before and so i nearly slept while standing there and being a groupie..
The sad thing is, that I went away after 3 hours of waiting and than the really cool boxing-champion came...
But I was really tired. ▼
Eine kleine
Information am rechten Rande:
Ich bin noch immer nicht von Piranhas gefressen worden,
auch wenn es vielleicht wieder einmal so gewirkt hat.
Ich bin nur zur Zeit sehr damit beschäftigt,
meine siebzehn-Krise irgendwie in den Griff zu bekommen,
genug zu schlafen, und vor allem viel zu erleben.
(und ab und zu erschrocken 'aaahhh nur noch vier Monate in
Brasilien!!!'
zu kreischen).
20150213
Juhuu, heute ist Freitag der 13. kauft einen Augustin. Nur eine kleine Zwischenmeldung.
Heute ist Freitag der Dreizehnte. F13 ist der Aktions und Feiertag der wunderbaren Straßenzeitung AUGUSTIN. Also, macht alle einen kleinen Spaziergang nach Wien und erfreut euch an diesem wunderschönen Feiertage.
Ich habe übrigens erst in 312 Stunden Geburtstag. Das bedeutet, ihr könnt mir immer noch eure Geburtstagsgeschenke nach Brasilien schicken. Wenn ihr viele 'Priority'-Aufkleber daran befestigt, kommen sie bis 24. bestimmt noch an. Schönen Freitag noch ▼
20150212
Analog. Endlich. Rio de Janeiro, Porto Seguro und Salvador.
Eigentlich ist es widernatürlich, analoge Fotografien zu digitalisieren. Ich habe diese Bilder auf der Nordostreise im Dezember geschossen. Meine Lomokamera ist eine 'Spezial-Panoramafotografie-Lomo-Kamera', deshalb das schöne Format der Bilder. Ich will wieder zurück.
Dies ist eine Doppelbelichtung, aufgenommen in Salvador. Man kann Bl
sehen, der von einer alten Brasilianischen Frau überrumpelt wird und
für einen Euro (oder so) eine Lebensnotwendige und äußerst wichtige
Segnung angedreht bekommt. Außerdem sieht man die Schüssel, die die Frau
in den Händen hält und welche die Utensilien für die lebensnotwendige
und äußerst wichtige Segnung beinhaltet. Die Segnung läuft
folgendermaßen ab: zuerst wedelt die Frau mit einem Kräuterstrauß ein
Kreuz in die Luft, anschließend parfümiert sie Bl mit einem
seltsam riechenden Parfum und bewirft ihn mit einigen der Kieseln, die
in der Schüssel liegend nur darauf warten, arme, hilflose Touristen zu
segnen. Dann ist Bl ein gesegneter Mensch, überreicht ihr wiederwillig das Geld und wir spazieren weiter in richtung Kirche.
![]() |
| Schildkrötenschutzprojekt 'Tamar' in Salvador |
20150203
Can I take you home, We can go anywhere you wanna go
Ich bin vor kurzem: von bösartig und blutrünstigen Piranhas aufgefressen worden, nachdem man mich aus versehen, während ich gerade in einer Favela von einem verrückten Müllsammler mit einer gefundenen Pistole am linken Ohr gepierct wurde, für einen mit Kokain handelnden korrupten Politiker hielt und in einen Pappkarton steckte, welcher ins Amazonasgebiet versendet wurde, wo er von tollwütigen, Samba tanzend und karg bekleideten Affen gefunden und sofort in ein Opferungsritual der benachbarten Indianern -mit einem Bund Bananen in der Hand und einer Liane um den Hals gezwirbelt- eingebunden wurde, was dazu führte, dass ich nach einigen Stunden über einen am Dschungelboden liegenden Fußball stolperte und direkt in einen reißenden Fluss namens Amazonas geworfen wurde, das Resultat dieser Folge kann man im ersten Satze dieses (bereits umwerfend logischen) Artikels erfahren.
Haha, Scherz. Ich weiß, IHR ALLE seid gerade von meiner atemberaubend spannenden Story zu Tränen gerührt. Es tut mir leid, diese Illusion nun aufdecken zu müssen und den wirklichen Grund meiner (fünfundzwanzig-tägigen) Abwesenheit preiszugeben...
In Wahrheit habe ich: einen dreiwöchigen Besuch in einer -laut May- 'kleinen' (Vierunddreißigtausendfünfhundertunddreiundfünfzigtausend Einwohner beinhaltenden) Stadt im Irgendwo des Süden Brasiliens.
Diese laut May 'kleine' Stadt ist: wie für mich persönlich geschaffen, da Erstens: dort alles zu Fuß zu erreichen ist und man ohne Gedanken an Überfälle oder Raubzüge auf der Straße spazieren kann, Zweitens: der Beiname dieses Städtchen "Stadt der Äpfel" ist und die Hälfte der Stadt (okay, ein bisschen übertrieben...) aus Apfelbäumen besteht. (Alle die mich im letzten Jahr erlebt haben, wissen, dass mein Apfelkonsum normalerweise auf fünf Äpfel pro Tag kommt. Ich fühlte mich also wie zuhause.), Drittens: gibt es viel Natur in der Stadt der Äpfel.
Und außerdem lebt May mit ihrer Familie dort ♥.
May kam direkt aus: Österreich und ich erwartete sie am Flughafen. Anschließend fuhren wir sofort in ihre Stadt. Wir kamen dort am Tag darauf an, weil die Distanz zwischen Porto Alegre und der 'Stadt der Äpfel' 'eh nur' beträgt...
Was ich mit May erlebt, gemacht und gedacht habe: ist so viel und so wunderbar, dass dies hier ein zu umfangreicher Eintrag werden würde. Einige der beinhaltenden Themen meines nächsten Eintrags werden also wohl Batman, Fische, singende Schneemänner und Kuchen sein..
Ich bin vor: drei Tagen wieder heimgekommen. JA, ja ja, macht mir keine Vorwürfe, ich weiß, ich hätte meine Responsabilität als Bloggerin halten und gleich nach meiner Ankunft einen dieser das Leben endlich mit Sinn erfüllenden Einträge schreiben sollen.
Tja.
Leider war ich an den Tagen zu beschäftigt damit, zu schlafen oder mich künstlerisch zu betätigen. In den Nächten musste ich Wichtigkeiten wie reden, 'bis-um-Sechs-uhr-morgens-mit-Freunden-Risiko-spielen', Lesen oder Pizza-die-vier-verschiedene-Pizzasorten-auf-einer-Pizza-vereint-und-von-der-eine-Pizzasorte-die-wunderbare-Idee-von-Schokoladenpizza-verwirklicht-essen.
Ich habe jetzt außerdem einen: Gastbruder. Juhuu!!. Er ist mit May am zehnten Jänner aus dem fernen und mysteriös verschneiten Österreich angereist, und lebt nun wieder in Brasilien. Außerdem hat er die sagenhafte Angewohnheit, sein Deutsch mit Wiener Kult-Slang-Wörtern wie 'Ur' zu verschmutzen ♥.
Ich höre gerade: zum siebenundzwanzigsten mal (das ist wirklich nicht übertrieben sondern es sind ganz genau siebenundzwanzig Male) das Lied 'Grizzly Bear' von Angus & Julia Stone.
Ru hat es mir heute empfohlen und ich dachte nicht, dass es so gut sein würde. Es ist aber enorm so-gut und ich liebe es und habe gerade zum achtundzwanzigsten mal die Wiedergabe-Taste gedrückt. Grizzly Bear ist DAS Lied, das ich heute brauchte, und ich bin überartig glücklich über die Entdeckung dieser Musik.
Drang zu schlafen: Ist gerade überwältigend und es ist viertel-vier (ich muss meinen Wortschatz jetzt auf Wienerisch ausweiten) und ich habe noch immer Ferien und sie werden leider schon in sechzehn Tagen enden und das ist schade und ich schreibe schon wieder einen langen Satz und es ist mir egal denn ich werde jetzt gleich aufhören zu schreiben und diese Neuigkeit solltest du als ansporn und aufmunterung sehen, trotzdem weiterzulesen, obwohl dieser Satz schrecklich ist und mich jeder von Grammatikbesessenheit befallene Mensch jetzt warscheinlich grausam und zäh in den Tode befördern möchte und ich bin froh dass sich gerade kein von Grammatikbesessenheit befallener Mensch in meinem Zimmer befindet, außer unter meinem Bett, man weiß ja nie, aber ich gehe nicht davon aus, und ich werde vor dem schlafen noch unter mein Bett sehen ob sich dort womöglich nicht doch ein von Grammatikbesessenheit befallener Mensch mit einem tollwütig und stehts zum morden aufgelegten Piranha in der Hand befindet weil ich will echt nicht, dass der erste Satz meines Artikels wahr wird denn das wäre ziemlich tragisch und ihr könntet keine von mir geschriebenen langen Sätze mehr lesen was herzzerreißend traurig wäre und ich höre noch immer Grizzly Bear von Angus & Julia Stone und dieses Lied ist arg leiwand. ▼
Haha, Scherz. Ich weiß, IHR ALLE seid gerade von meiner atemberaubend spannenden Story zu Tränen gerührt. Es tut mir leid, diese Illusion nun aufdecken zu müssen und den wirklichen Grund meiner (fünfundzwanzig-tägigen) Abwesenheit preiszugeben...
Eine kleine Information am rechten Rande:
Der erste Absatz dieses Eintrags ist
einer meiner Rekorde
in Bezug auf
eeeeeeeeeeewwwwwwwiiiiiggg
lange Sätze, und ich bin wirklich
sehr, sehr stolz darauf!
Eine zweite Information am rechten Rande
Ich sollte mir eigentlich den
Atemberaubenden, Glitzernden Orden
verliehen durch Gerechtigkeit und Sieg für
den omniösten, längsten Satz der Welt
verleihen...
In Wahrheit habe ich: einen dreiwöchigen Besuch in einer -laut May- 'kleinen' (Vierunddreißigtausendfünfhundertunddreiundfünfzigtausend Einwohner beinhaltenden) Stadt im Irgendwo des Süden Brasiliens.
Diese laut May 'kleine' Stadt ist: wie für mich persönlich geschaffen, da Erstens: dort alles zu Fuß zu erreichen ist und man ohne Gedanken an Überfälle oder Raubzüge auf der Straße spazieren kann, Zweitens: der Beiname dieses Städtchen "Stadt der Äpfel" ist und die Hälfte der Stadt (okay, ein bisschen übertrieben...) aus Apfelbäumen besteht. (Alle die mich im letzten Jahr erlebt haben, wissen, dass mein Apfelkonsum normalerweise auf fünf Äpfel pro Tag kommt. Ich fühlte mich also wie zuhause.), Drittens: gibt es viel Natur in der Stadt der Äpfel.
Und außerdem lebt May mit ihrer Familie dort ♥.
May kam direkt aus: Österreich und ich erwartete sie am Flughafen. Anschließend fuhren wir sofort in ihre Stadt. Wir kamen dort am Tag darauf an, weil die Distanz zwischen Porto Alegre und der 'Stadt der Äpfel' 'eh nur' beträgt...
Was ich mit May erlebt, gemacht und gedacht habe: ist so viel und so wunderbar, dass dies hier ein zu umfangreicher Eintrag werden würde. Einige der beinhaltenden Themen meines nächsten Eintrags werden also wohl Batman, Fische, singende Schneemänner und Kuchen sein..
Ich bin vor: drei Tagen wieder heimgekommen. JA, ja ja, macht mir keine Vorwürfe, ich weiß, ich hätte meine Responsabilität als Bloggerin halten und gleich nach meiner Ankunft einen dieser das Leben endlich mit Sinn erfüllenden Einträge schreiben sollen.
Tja.
Leider war ich an den Tagen zu beschäftigt damit, zu schlafen oder mich künstlerisch zu betätigen. In den Nächten musste ich Wichtigkeiten wie reden, 'bis-um-Sechs-uhr-morgens-mit-Freunden-Risiko-spielen', Lesen oder Pizza-die-vier-verschiedene-Pizzasorten-auf-einer-Pizza-vereint-und-von-der-eine-Pizzasorte-die-wunderbare-Idee-von-Schokoladenpizza-verwirklicht-essen.
Ich habe jetzt außerdem einen: Gastbruder. Juhuu!!. Er ist mit May am zehnten Jänner aus dem fernen und mysteriös verschneiten Österreich angereist, und lebt nun wieder in Brasilien. Außerdem hat er die sagenhafte Angewohnheit, sein Deutsch mit Wiener Kult-Slang-Wörtern wie 'Ur' zu verschmutzen ♥.
Ich höre gerade: zum siebenundzwanzigsten mal (das ist wirklich nicht übertrieben sondern es sind ganz genau siebenundzwanzig Male) das Lied 'Grizzly Bear' von Angus & Julia Stone.
Ru hat es mir heute empfohlen und ich dachte nicht, dass es so gut sein würde. Es ist aber enorm so-gut und ich liebe es und habe gerade zum achtundzwanzigsten mal die Wiedergabe-Taste gedrückt. Grizzly Bear ist DAS Lied, das ich heute brauchte, und ich bin überartig glücklich über die Entdeckung dieser Musik.
Drang zu schlafen: Ist gerade überwältigend und es ist viertel-vier (ich muss meinen Wortschatz jetzt auf Wienerisch ausweiten) und ich habe noch immer Ferien und sie werden leider schon in sechzehn Tagen enden und das ist schade und ich schreibe schon wieder einen langen Satz und es ist mir egal denn ich werde jetzt gleich aufhören zu schreiben und diese Neuigkeit solltest du als ansporn und aufmunterung sehen, trotzdem weiterzulesen, obwohl dieser Satz schrecklich ist und mich jeder von Grammatikbesessenheit befallene Mensch jetzt warscheinlich grausam und zäh in den Tode befördern möchte und ich bin froh dass sich gerade kein von Grammatikbesessenheit befallener Mensch in meinem Zimmer befindet, außer unter meinem Bett, man weiß ja nie, aber ich gehe nicht davon aus, und ich werde vor dem schlafen noch unter mein Bett sehen ob sich dort womöglich nicht doch ein von Grammatikbesessenheit befallener Mensch mit einem tollwütig und stehts zum morden aufgelegten Piranha in der Hand befindet weil ich will echt nicht, dass der erste Satz meines Artikels wahr wird denn das wäre ziemlich tragisch und ihr könntet keine von mir geschriebenen langen Sätze mehr lesen was herzzerreißend traurig wäre und ich höre noch immer Grizzly Bear von Angus & Julia Stone und dieses Lied ist arg leiwand. ▼
20150109
Yesterday I was feeling like an Artist

Yesterday I was feeling like an Artist. Like an awesome creative mind who drinks coffee all day long and lives in his own universe consisting of eyeballs and pizzadrawings and spacecats and feminism and black matt nailpolish and collage making and Wes Anderson movies and indie rock and cutting magazines and stitching crazy things on a white crazy overall and loving unicorns and rainbows and anarchy for the win and old books with zany drawings and writing shoddy english texts even if you're fucking Austrian and not caring what other people think of you 'cause you know, you're an Artist and they won't ever ever EVER understand how your freaky brain works.
And I was feeling like this was me and nothing else and I wished I had blue hair and in my imagination I had and that was awesome. And I was sewing more freaky things on my dungarees and drawing Medusas on it and watching Moonrise Kingdom for the third time just because I can and because I feel like this brilliantly spacy Artist. And I breaded my hair in a great way and it looked pretty cool though it was not blue and I listened to the Rolling Stones and Nico and The Velvet Underground and also this one song, Le temps d'amour of the Moonrise Kingdom Soundtrack which is great and they play it in this one scene where Sam and Suzy kiss the first time.
And I drank more coffee and loved my overall and got more inspiration and now I feel like the luckiest, most awesome and fucking freakiest Artist in my own universe, which, I already told you, contains pizzacats and spaceunicorns and indieeyerockballs and all those awesome things. And me of course.
And in front of my eyes is one of those yellow filters like they used for 'Moonrise Kingdom' and 'The Royal Tenenbaums' and it makes me see the world in this great way and everywhere is art and adventure and inspiration. And no, I'm not stoned or drunk or something else. I'm just feeling so much artist. ▼
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